Lange geplant war die 3-Tage-Tour und kurz entschlossen bei bestem Wetter realisiert. Die Anreise nach Fulda erfolgte von Nürnberg mit DB im Nahverkehr,
allerdings musste ich morgens auf dem Weg nach Nbg bei 8 ° "Kälte" erst mal die Radkleidung anpassen. Die Umsteigeaktionen in Würzburg und Schlüchtern
funktionierten wider Erwarten und ich kam pünktlich in Fulda an.


War das erste Mal in Fulda und habe mir vorgenommen in 2 h die Historischen Sehenswürdigkeiten, wie Dom, Schlossgarten, Barockviertel, Stadtschloss und
Altstadt zu besichtigen.
Auf dem Fulda-Radweg fuhr ich dann 25 km entlang bis ich mein Übernachtungsquartier B&B in Schlitz erreicht hatte. Schlitz hat auch einen historischen Ortskern
mit steilen Pflaster-Gassen.

Fulda Rathaus

 Altes Rathaus in Fulda

Der nächste Tag startete wieder mit kühlen Temperaturen, dafür entschädigte das Highlight mit dem VULKAN-RADWEG. Man fragt sich woher kommt der Name
Vulkan-Radweg, es könnte sein, dass das Gebiet der Vogelsberg-Region vulkanischen Ursprungs ist. Der Weg folgt größtenteils der ehemaligen Bahntrasse
Vogelsberg-Bahn und verbindet die Wetterau über den Vogelsberg bis in die Region Limeshain bei Altenstadt.
Erinnerungen wurden wach, da ich während meiner Ausbildungszeit in Frankfurt oft in dieser Region bei Wochenendausflügen unterwegs war.
Von Schlitz steigt der Radweg unmerklich an bis man bei Hartmannshain 550 Hm erreicht hat. Ab hier lässt man es bei 3% Gefälle einfach nur mit 25-30 kmh rollen,
ich genoß diese 15 km ohne zu treten bis nach Gedern.
Unterwegs gab es Gelegenheit zum Besichtigen der Hist. Altstadt in Lauterbach und Schloss Eisenbach (wo ich auch einen Weg bis in den Innenhof gefunden hatte).

Lauter

So kam man früher ohne Brücken mit Hilfe von Schrittsteinen über die Lauter in die Altstadt (Lauterbach)

Lauterbach Turm

 Ankerturm in Lauterbach

  Eisenbach

Schloss Eisenbach

 Signale

Hier hat man ein paar Signalanlagen für die Passagen der Radler hinterlassen !

 Ortenberg

Und immer wieder tolle Altstädte, hier in Ortenberg

Der letzte Stop sollte der Modelleisenbahnanlage in Stockheim gelten, leider geschlossen, somit die letzten 8 km nach Altenstadt zum Quartier unter die Räder genommen.
Letztendlich standen heute 104 km zu Buche, wobei der eigentlich Radweg mit 94 km ausgeschrieben ist, die zusätzlichen Kilometer waren meine Abstecher.

Mein Quartier verließ ich um 9.00 h und befand mich nach 100 m bereits auf dem LIMES-RADWEG in Richtung Hanau.
Etliche Schauobjekte am Rande der Schotterpiste mit Hm erinnerten an die Römerzeit.

Limes

Romer

Hier hat wohl "Asterix" einen Römer verhauen ?!

Der Limes-Radweg hat etliche unbefestigte Abschnitte, ( der Vulkan-Radweg ist übrigens 100% geteert ), die Routenführung dank Komoot war einwandfrei, musste ich doch
durch oder vorbei an etlichen Ortschaften und Straßen-/Bahntrassen überqueren bis ich bei Großkrotzenburg den Main erreicht habe. Nun waren es nach Überquerung
an einer Schleuse nur noch 25 km immer am Main lang bis Aschaffenburg, das Tagespensum waren 60 km.
Wieder musste die DB als Transportmittel dienen, stündlich kommt man in 3 h von "Ascheberch" bis nach Erlangen. Selbst um die Mittagszeit waren die Züge hoch ausgelastet;
bis Würzburg stand mein Rad in der Ein-/Ausstiegszone und ich über eine Stunde auf 2 Beinen !

DB Rad

Das wäre der Idealzustand für den Radtransport, hatte ich nur zwischen Schlüchtern und Fulda, ansonsten ist das Reisen mit Rad eine Herausforderung, oft
fehlt es auch bei mitreisenden Radlern am Willen die Radtaschen abzunehmen um so die Räder optimal unterzubringen.

Rollido Euer Klaus W.

 

 

 

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